Informationen und nützliche Tipps unserer Agentur

In Österreich gibt es insgesamt 7 Pflegestufen

Pflegestufe 1:
Bei mehr als 65 Stunden Pflege
bekommt man monatlich:
165,40 Euro

Pflegestufe 2:
Bei mehr als 95 Stunden Pflege,
bekommt man monatlich:
305,00 Euro

Pflegestufe 3:
Bei mehr als 120 Stunden Pflege,
bekommt man monatlich:
475,20 Euro

Pflegestufe 4:
Bei mehr als 160 Stunden Pflege,
bekommt man monatlich:
712,70 Euro

Pflegestufe 5:
Bei der Benötigung einer 180 Stunden umfassenden Pflege und einer dauernden Bereitschaft eines Pflegers oder einer Pflegerin,
bekommt man monatlich:
968,10 Euro

Pflegestufe 6:
Bei mehr als einer 180 Stunden umfassenden Pflege, der Tatsache, dass die Betreuung nicht planbar oder ständig notwendig ist,
bekommt man monatlich:
1.351,80 Euro

Pflegestufe 7:
Bei einer mehr als 180 Stunden Pflege und völliger Bewegungsunfähigkeit,
bekommt man monatlich:
1.776,50 Euro

Die PVA entscheidet über die Höhe der Pflegestufe

Die Höhe der Zuwendung der einzelnen Pflegestufen erhalten Sie über die PVA. Sie sagt aus wieviel Pflege der Betroffene benötigt, sei es für Seniorenbetreuung bzw. Betreuung zu hause. Die Höhe der Stufe bestimmt letztlich auch die Höhe des Pflegegeldes.

Wissenswertes über den Betriebsalltag in der PflegeTipps von unserer Agentur

Das Einsortieren der Medikamente
Der Gesetzgeber verbietet den Personenbetreuer/Innen / Pfleger/Innen bei der Pflege zu Hause das Einsortieren der Medikamente an pflegebedürftige Personen. Deshalb ist die Person, die mit uns den Vertrag abschließt, für das Einsortieren der Medikamente in den Wochendosierer verantwortlich.

Der erste Arbeitstag
Am ersten Arbeitstag haben die Personenbetreuer/Innen meistens eine Busfahrt von circa 12 – 24 Stunden und teilweise auch länger hinter sich. Bitte haben Sie Verständnis falls die Personenbetreuer/Innen sich am ersten Arbeitstag am Nachmittag ein wenig hinlegen will um sich für die Pflege daheim auszuruhen.

Zu schnelles sprechen
Bitte sprechen Sie in den ersten Tagen nicht zu schnell. Die meisten PersonenbetreuerInnen sind der deutschen Sprache mächtig, aber da es unterschiedliche Dialekte in den 9 Bundesländern von Österreich gibt müssen sich die PersonenbetreuerInnen erst daran gewöhnen.

Uhrzeitangaben
Vermeiden Sie Uhrzeitangaben wie diese: 1/4 8h oder 3/4 nach 7h oder halb 8h.
Solche Uhrzeitangaben können von Menschen missverstanden werden, welche mit den Sprachgewohnheiten der Österreicher nicht vertraut sind, seien es Touristen aus dem deutschsprachigen Raum oder unsere PflegerInnen aus dem Osten.

Zahlenangaben
Bitte beachten Sie auch das Zahlenangaben im deutschsprachigen Raum sich für ausländische Pflegekräfte kompliziert anhören können. Zum Beispiel sagen wir zu 21 “ein und zwanzig”, aber in den meisten Ländern der Welt sagt man “zwanzig und eins”. In unserem Sprachraum wird es also verkehrtherum gesagt was zu Missverständnissen bei den PersonenbetreuerInnen führen kann. Bitte achten Sie darauf das die BetreuerInnen Sie richtig verstehen.

Bezüglich Übernachtung Dritter
Sollten die Personenbetreuer/Innen fragen ob ein Verwandter bei Ihnen schlafen kann, so sollten Sie dies tunlichst vermeiden. Es sei denn Sie kennen die Betreuerin schon mehrere Jahre und wissen dass Sie ihr vertrauen können.

Wertgegenstände
Die Familie sollte alle Wertgegenstände, welche entweder einen echten oder persönlichen Wert haben, sicher verwahren oder in einem separaten, abgesperrten Raum aufbewahren, sodass es keine Diskussion geben kann dass etwas verschwunden ist. Dies erspart sehr viele Unannehmlichkeiten, vor allem wenn die pflegebedürftige Person Alzheimer oder Demenz hat.

Problematische Situation in der Betreuung:

Was tun bei:
Mehrfachen WC-Besuch in der Nacht?
(4 mal oder sogar öfter?)

Die Folgen:
Keine Betreuerin kommt zum 2.ten Turnus wieder!?
Und ein ständiger Wechsel der Betreuungskraft ist die Folge ….

Lösungsansatz:
Besprechen Sie die Situation mit Ihrem Vertrauten Arzt.
Er kann die Situation am besten Einschätzen bzw er kennt auch meistens die zu betreuende Person.
Der Hausarzt soll abklären, ob es irgendwelche körperliche oder psychische Ursachen gibt.
Bei schwierigen Situationen wird der Hausarzt Fachärzte zu rate ziehen, um eine Lösung zu finden …

Und wenn alles abgeklärt ist und wir müssen mit der Situation so leben,
dann sollte die Betreuungskraft am Tage ein wenig schlafen legen dürfen, sodass Sie den fehlenden Schlaf kompensieren kann.

INFO:
Vorweg muss gesagt werden, das weder wir als Agentur, noch unsere Betreuungskräfte selbstständig oder Eigenmächtig handeln! Es wird alles über einen Arzt angeordnet und wir setzen das um was uns aufgetragen bzw übertragen wird über eine schriftliche Anordnung!